News Business Roche erhält US-Zulassung für HPV-Selbstdiagnose
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Humane Papillomviren

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Roche erhält US-Zulassung für Selbstdiagnose des humanen Papillomavirus (HPV)

Basel, 15. Mai 2024 – Der Pharmakonzern Roche hat in den Vereinigten Staaten die Zulassung für eine innovative Lösung zur Selbstdiagnose des humanen Papillomavirus (HPV) erhalten. Diese bahnbrechende Entwicklung erweitert den Zugang zu Screening-Optionen und trägt dazu bei, Gebärmutterhalskrebs frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.

Warum ist diese Zulassung so wichtig?

Mehr als die Hälfte der Patientinnen in den USA, bei denen Gebärmutterhalskrebs diagnostiziert wurde, wurden noch nie oder nur unregelmässig untersucht. Dieser Mangel an regelmässigem Screening kann dazu führen, dass die Krankheit zu spät erkannt wird. Roche möchte diese Lücke schliessen und Frauen die Möglichkeit geben, selbst einen HPV-Test durchzuführen.

Wie funktioniert die HPV-Selbstentnahme?

Die HPV-Selbstentnahme ermöglicht es Frauen, ihre eigene vaginale Probe zu sammeln. Diese Probe wird dann im Labor mit dem Roche cobas®-Molekularinstrument analysiert. Ein positives HPV-Ergebnis führt dazu, dass die betroffene Person die weitere Behandlung mit einem Arzt bespricht.

Ein Schritt näher zur Ausrottung von Gebärmutterhalskrebs

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat das Ziel, Gebärmutterhalskrebs bis 2030 zu eliminieren. Mit Impfungen, innovativen Diagnosewerkzeugen und Screening-Programmen ist dieses Ziel erreichbar. Roche trägt mit seiner HPV-Selbstdiagnoselösung dazu bei, Barrieren abzubauen und den Zugang zu HPV-Screenings zu erleichtern.

Quelle: Roche Holding AG

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