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Vitamin D: Übergewicht erhöht den Vitamin-D-Bedarf

Übergewicht und ein erhöhter Cholesterinspiegel scheinen den Vitamin-D-Bedarf zu steigern. Eine Studie des Trinity College Dublin zeigt, dass Body-Mass-Index (BMI) und Cholesterinspiegel einen signifikanten Einfluss auf die körpereigene Vitamin-D-Produktion haben.

Warum ist Vitamin D wichtig?

Vitamin D ist nicht nur am Knochenstoffwechsel beteiligt, sondern spielt auch in vielen weiteren Prozessen im Körper eine Schlüsselrolle. Ein Mangel sollte unbedingt vermieden werden.

Die Risikogruppen für Vitamin-D-Mangel

Bestimmte Risikogruppen sind häufiger von einem Vitamin-D-Mangel betroffen. Dazu gehören Menschen mit chronischen Magen-Darm-, Leber- oder Nierenerkrankungen sowie Personen, die Medikamente einnehmen, die den Vitamin-D-Stoffwechsel beeinträchtigen. Auch Menschen, die sich selten im Freien aufhalten, haben oft einen erhöhten Bedarf an Vitamin D.

Die neuen Erkenntnisse

Forschende des Trinity College Dublin haben nun weitere Risikofaktoren für Vitamin-D-Mangel belegt: Übergewicht und erhöhte Cholesterinwerte. Die Studie umfasste 438.978 Teilnehmer:innen verschiedener Ethnien. Dabei stellten sie fest, dass der Vitamin-D-Bedarf bei Personen mit höherem BMI und/oder Cholesterinspiegel steigt. Selbst bei einer Supplementierung mussten höhere Dosen gegeben werden, um den Vitamin-D-Spiegel auf das erforderliche Niveau zu bringen.

Handlungsempfehlung

Ärzte sollten nicht auf die Ergebnisse dieser Studie warten, sondern bereits jetzt individuell den Vitamin-D-Bedarf ihrer Patienten ermitteln. Sowohl ein hoher Cholesterinspiegel als auch Übergewicht sind gute Gründe, nicht auf allgemeine Dosierempfehlungen zu vertrauen.

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