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Ringier-Chef Marc Walder: Gerichtsentscheidung und Medienförderung

Am 6. November 2021 änderte sich das Spiel für Ringier, als CEO Marc Walder vor Gericht dem Sonderermittler Peter Marti unterlag. Doch was bedeutet das Urteil für das Medienunternehmen?

Die Gerichtsentscheidung

Die NZZ am Sonntag berichtete über den Fall: Marc Walder, CEO der Ringier AG, sah sich mit einer Klage des Sonderermittlers konfrontiert. Die Entscheidung fiel zu Ungunsten von Walder aus. Was genau vorgefallen ist, bleibt im Dunkeln, aber die Auswirkungen sind spürbar.

Medienförderung und Ringier

Das Medienpaket, über das im Februar abgestimmt wurde, hat für Ringier weniger direkte Konsequenzen als für andere Medienunternehmen. Ringier besitzt keine regionalen oder lokalen Zeitungen und ist international stark vertreten. Dennoch geht es um viel mehr: die Medienvielfalt in der Schweiz und das Überleben kleinerer Zeitungen.

Staatliche Unterstützung

Die Digitalisierung hat die Medienlandschaft verändert. Auflagen sinken, Werbung fließt zu Tech-Plattformen wie Google und Facebook. In dieser Zeit ist die staatliche Unterstützung für die Zustellung von Zeitungen durch die Post wichtiger denn je. Die neue Onlineförderung begünstigt insbesondere kleinere Medienunternehmen.

Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit

Die Kritik, dass Medien durch staatliche Gelder ihre Unabhängigkeit aufgeben, weist Walder zurück. Das Medienpaket sei ein politischer Kompromiss, der die Medienvielfalt sichern soll. Die Glaubwürdigkeit des Journalismus bleibe trotz staatlicher Förderung gewahrt.

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