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Ted Baker: Europäische Vertriebsgesellschaft meldet Insolvenz

Die britische Modemarke Ted Baker sieht sich mit einer bedeutenden Herausforderung konfrontiert. Die Europäische Vertriebsgesellschaft von Ted Baker, No Ordinary Designer Label (NODL), hat Insolvenz angemeldet. Dieser Schritt wirft Fragen zur Zukunft der Marke auf.

Die Hintergründe

Seit einigen Jahren kämpft Ted Baker mit zunehmendem Wettbewerb und den Folgen des Rücktritts seines Gründers, Ray Kelvin, der 2019 nach Vorwürfen des „gezwungenen Umarmens“ zurückgetreten ist. Im Jahr 2022 wurde Ted Baker von Authentic Brands Group (ABG) übernommen, einem US-amerikanischen Unternehmen, das unter anderem Reebok besitzt. ABG übernahm NODL, die Holdinggesellschaft für Ted Bakers europäische Vertriebsaktivitäten, nachdem diese im Jahr 2022 einen Vorsteuerverlust von 43 Millionen Pfund bei einem Umsatz von fast 320 Millionen Pfund verzeichnet hatte. Zu diesem Zeitpunkt beschäftigte NODL etwas mehr als 1.200 Mitarbeiter in Großbritannien, darunter fast 500 in der Zentrale. Heute sind es 975 Mitarbeiter.

Die aktuelle Situation

Trotz intensiver Bemühungen war der Schaden, der während der Zusammenarbeit mit der niederländischen Firma AARC entstanden ist, nicht mehr zu beheben. ABG sucht nun einen neuen Partner, um die Marke Ted Baker in Großbritannien und Europa weiterzuführen. Während der Insolvenz wird der Geschäftsbetrieb von Ted Baker aufrechterhalten, aber es ist mit Ladenschließungen und Stellenstreichungen zu rechnen.

Fazit

Die Zukunft von Ted Baker bleibt ungewiss, aber die Marke wird weiterhin online und in den Geschäften präsent sein. ABG setzt alles daran, einen neuen Partner zu finden, um das Erbe von Ted Baker zu bewahren und auszubauen.

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